Archiv des Autors: KulturKick Team

Die Freiheit einer Frau

Mit Romanen wie „Das Ende von Eddy“ und „Im Herzen der Gewalt“ hat der Shooting-Star des französischen Romans, Édouard Louis, nicht weniger als ein Genre neu erfunden: das autofiktionale Schreiben. Er erzählt von Klassismus, Homophobie, Chauvinismus und Xenophobie. In seinem Manifest „Wer hat meinen Vater umgebracht“ prangerte er die Auswirkungen neoliberaler Politik auf den malträtierten Körper seines Vaters an.

Mit „Die Freiheit einer Frau“ begibt er sich auf die Spuren der Biographie seiner Mutter Monique Belleguelle. Mit feiner Selbstkritik denkt Louis über die Gewalt von Rollenbildern nach und erzählt die berührende Held*innenreise seiner Mutter: wie sie sich von ihrer toxischen Familie in der Provinz befreit, wie sie in Paris ein neues Leben, eine neue Liebe findet, wie sie schließlich mit Catherine Deneuve eine Zigarette raucht.

weitere Infos zum Theaterstück gibt es hier

Wortspiele 26 Festival für junge Literatur

Zum sechsundzwanzigsten Mal findet in diesem Jahr das internationale Literaturfestival WORTSPIELE vom 11. März bis zum 13. März 2026 (Mi. – Fr.) im Muffatwerk München statt. Insgesamt 18 junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, Polen und Luxemburg werden in diesem Jahr ihre neuen Bücher vorstellen.

Eine spannende Vielfalt an Themen und Texten steht wieder im Mittelpunkt der WORTSPIELE: alternative Lebensentwürfe und Träume in der Gegenwart, eine Suche nach den lustigen, schönen, aber auch aufwühlenden Facetten Schwarzen Lebens in Deutschland, Selbstdarstellung, Erfolg und Erschöpfung im Zeitalter der permanenten Öffentlichkeit, die Wiederauferstehung der Münchner Strizzis, Stenzn, Großkopferten und Kleinkriminellen, eine schicksalhafte Reise durch die Welt der Toten und Geister, eine Ingenieurin in der Automobilindustrie am offenen Herzen der strauchelnden deutschen Wirtschaft. Spannende Debüts und Neuvorstellungen erwarten die Besucher*Innen des Festivals

Weitere Informationen zum Festival gibt es hier

Nymphenburg-Klassik à la Mozart

Werke der Klavierliteratur von Mozart bis Beethoven, Schubert, Chopin, Ravel, Debussy u.a. sind eine Hommage an den junden Mozart. Der 7 jährige Wolgang Amadeus Mozart und seine Schwester Nannerl konzertieren hier vor dem Kurfürsten mit großem Erfolg und der Märchenkönig Ludwig II. verbrachte hier seine Kindheit. Gespielt werden die reinen Klavierkonzte von ausgewählten Meisterpianisten im Johannissaal von Schloss Nymphenburg.nen zu einem Thema von Corelli, Op. 42

Mozart: Klaviersonate B-Dur, KV 333
Schubert: Impromptus, Op. 142
Chopin: Fantasie

weitere Infos zum Konzert gibt es hier

Kayef

Was für den Musiker Kai Fichtner aus Düsseldorf im jungen Alter von 12 Jahren mit ersten eigenen Songs begann, gipfelt gefühlt jedes Jahr aufs Neue: Der mittlerweile 30-Jährige zählt mit über einer Million monatlichen Hörer:innen auf den Streaming-Plattformen und Platin-Hits wie „Ich würd’ lügen“ seit nun mehr als einer Dekade zu den erfolgreichsten deutschen Musikern im Pop-Segment. Dabei ist Kayefs Sound ein emotionaler und mitreißender Mix aus Pop, Rap, R’n’B, Rock und urbanen Beats mit authentischen Lyrics und eingängigen Melodien – gepaart mit Hingabe, Leidenschaft und Humor.

weitere Infos hier 

Buntspecht

Die Popmusik der Wiener Gruppe ist geprägt von einer dystopischen Romantik, einer radikalen wilden Schönheit, einer wahnsinnigen Intensität, sowie einer Aufrichtigkeit und künstlerischen Freiheit, die ihresgleichen sucht. Wer Buntspecht einmal erlebt hat, weiß um ihre herausragende Live-Qualität, die Erinnerungen schafft. Beinahe jeder ihrer Songs öffnet ein neues Universum, weist in eine andere Richtung, aber alle zusammen bilden sie auf nahezu magische Weise eine Einheit, ein homogenes Werk. Das Sextett schafft ein stimmiges Ganzes, einen zauberhaft schwelgerischen Indie-Kammerpop-Sound.

weitere Infos zu dem Konzert gibt es hier

HE/RO

Mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Pop und Rock reißen die Heiko und Roman Lochmann gemeinsam mit ihrer Band die Bühne an sich. Als HE/RO spiegeln sie das Leben in seinen 20ern zwischen Zerrissenheit und Hoffnung wider und verbinden tiefgründige Themen mit eingängigen Hooks, die zum Mitschreien einladen. Für sie ist jede Show ein gemeinsames Erlebnis – ein Moment, der nur entsteht, wenn Alle Alles geben. Die Mischung aus fetten Gitarrensounds und ansteckender Zwillingsenergie verwandelt die Show in einen Adrenalinkick, der nur nach vorne geht – und sich trotzdem wie eine Umarmung anfühlt.

weitere Infos zum Konzert gibt es hier 

SSIO

Wer SSIO in den letzten zehn Jahren einmal live gesehen hat, weiß, was ihn erwartet: ein bis obenhin mit Kopfnicker-Tracks vollgestopfter Katalog von einem der krassesten Live-Rapper des Landes – oder wie SSIO auf seiner neuen Single sagt: “Dein Signing sieht meine Live-Show und lernt wie’n Azubi.” Ein Selbstbewusstsein, das sich SSIO durchaus leisten kann. Schon mit dem Mixtape “Spezial Material” lieferte er 2012 auf Spätneunziger-Beats einen selbstironischen Gegenentwurf zum klischeebehafteten Straßenrap-Standard – und setzte diesen Siegeszug mit Alben wie “BB.UM.SS.N”, “0,9” oder “Messios” fort: drei Top-Ten-Einstiege und ein paar Mal Gold inklusive.

weitere Informationen zu dem Konzert gibt es hier 

Levka

Wie bekommt man im Jahr 2024 einen Plattenvertrag, ohne einen einzigen Song draußen und kein gigantisches Social Media Following zu haben? Ganz klassisch wie schon in den 90ern: mit unfassbarem Talent und einem Demo Tape. Gut, das Demo war inzwischen digital und kein Tape mehr. Aber ansonsten startete LEVKAs Musikkarriere ganz im Sinne der guten alten Zeiten und irgendwie passt das auch zum Sound des 19-Jährigen, dem immer eine gewisse Nostalgie und Glanz vergangener Rockstar-Äras innewohnt. Das Demo hatte er selbst finanziert. „Da waren drei Songs drauf, die alle zwar noch sehr raw klangen, aber für 200€ kann man nicht meckern“, scherzt LEVKA, der eigentlich Levin heißt, wenn er sich an seine ersten musikalischen Kreationen erinnert, die ihm schließlich trotz ihrer Rohheit die Türen zur Musikindustrie öffneten.

Ein Bekannter kannte einen Bekannten, der wiederum einen Manager kannte, der wiederum einen A&R kannte – long Story short: Levkas Demo landete schließlich bei Sony Music und löste dort direkt Schnappatmung aus. Das rohe Demo offenbarte einen rohen Diamanten, den man bereits glitzern und glänzen sehen konnte. Er unterschrieb seinen Plattenvertrag und wie das Schicksal es so wollte, ging LEVKA am selben Tag mit einem Audioclip viral. Es scheint ganz so, als hätte das Universum einen Plan für den jungen Indie-Popstar in the making.

 

weitere Informationen zu dem Konzert gibt es hier