Jan Plewka zählt zu den markantesten und facettenreichsten Stimmen der deutschen Musiklandschaft. Als Frontmann der Band Selig wurde er einem breiten Publikum bekannt – kraftvoll, emotional, unverwechselbar. Doch Plewka ist weit mehr als nur Rockmusiker: Er ist Sänger, Schauspieler, begnadeter Liveperformer, der sich mit jedem Projekt neu erfindet, ohne sich selbst zu verlieren. Auch die neuen Songs erzählen vom Kreislauf des Lebens im Rausch der Jahreszeiten, von Liebe, Tod, Schmerz und Sehnsucht, also: den großen und kleinen Fragen, die sich der Mensch stellt.
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Freikarten Deutsches Museum
Freikarten für einen Besuch des Deutschen Museums..
Die Gutscheine sind bis zum 31.12.2030 gültig und können an einem Tag eurer Wahl eingesetzt werden.
Die Karten müssen bis spätestens 14.04.06 zu unseren Öffnungszeiten im KulturRaum Büro (Zenettistraße 2) abgeholt werden.
Anda Morts
Nach zwei restlos ausverkauften Tourneen in 2024 hat der Linzer Paradepunk Anda Morts für diesen Herbst bereits eine umfangreiche Tour für Deutschland und Österreich bestätigt, nur um jetzt mit der Ankündigung seines Debütalbums und neuen Terminen für das kommende Jahr nachzulegen. Neun Konzerte wird es im April und November 2026 geben, das Album „ANS“ (österreichisch für „Eins“) erscheint noch dieses Jahr – und zwar am 19. September. Darin geht es um Faschos, Incels, Autobahnen, Nikotin. Wie Anda auf dem Album alte Punk-Formeln mit pochendem Herzen und geboten zorniger Haltung ins Hier und Jetzt katapultiert, wie er mit maximaler Dringlichkeit die Wirklichkeit umreißt, das hat eine derart furios mitreißende Art, dass man sofort mehr davon haben will.
Anda Morts ist ein vortrefflicher Beobachter, mit wenigen hingeworfenen Zeilen seziert er subkulturelle und andere Szenen, Beziehungen, die Straße, Politik, Gesellschaft. Er beherrscht die Kunst, vom vermeintlichen Kleinen ins Große zu kommen und hat dabei eine tief empfundene, unverstellte Zärtlichkeit und Liebe für seine Figuren.
MiA
MiA. haben im Laufe ihrer Karriere vieles ausprobiert, wollten immer wieder Haken schlagen und eigene Wege gehen, um die Bandgeschichte weiterzuschreiben. Mit Mieze Katz’ Soloalbum „Dafür oder Dagegen“ wird diese Geschichte nun um eine spannende Episode reicher und findet, wie alle Kapitel der MiA.-Story, ihren Höhepunkt auf der Bühne. Trotz aller Neugier und Experimentierfreude ist diese Band ein verlässlich umwerfendes Live-Ereignis geblieben, denn auch nach über zwanzig Jahren Bühnenerfahrung feiern die Berliner jedes einzelne Konzert wie eine ultimative Party.
Engin
Engin sind zurück – das deutsch-türkische Indie-Phänomen geht 2026 mit seinem neuen Album “Sag Mir Almanya” auf Tour und bringt seinen unverwechselbaren Sound aus treibenden Rhythmen, anatolischen Psychedelic-Vibes und deutschem Indie auf die Bühnen Europas.
Mit dabei sind mehrsprachige Songs, die Brücken schlagen, Menschen verbinden und jeden zum Tanzen bringen – egal ob in Berlin, Amsterdam, Istanbul, Wien oder Erfurt. Live entfalten Engin ihre volle Wucht: eine mitreißende Performance, die an die rohe Spielfreude und Originalität großer Acts der 70er erinnert, dabei aber einen frischen, zeitgenössischen Vibe versprüht und eine klare Haltung transportiert. Ihr Sound schafft mühelos den Spagat zwischen Nostalgie und Jetztzeit und öffnet Räume für Begegnung, Energie und Gemeinschaft.
Operngala der Residenz
Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und ihre Zeitgenossen stehen im Mittelpunkt dieses festlichen Konzertabends. Große Ouvertüren und berühmte Opernchöre entführen in die leidenschaftliche Welt der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts – von mitreißender Dramatik und politischer Wucht bis zu inniger Lyrik und farbenreicher Klangpoesie.
Freut euch sich auf ikonische Chorstücke wie „Va, pensiero“, „Patria oppressa“ oder „Gloria all’Egitto“, auf stimmungsvolle Intermezzi und auf Ouvertüren, die den Opernzauber schon in den ersten Takten entfalten. Ein Abend voller Emotion, Klangpracht und opernhafter Grandezza.
Rameau & Beethoven
Im gesamten Beethoven’schen Symphonienkosmos gibt es keinen Satz, der so energiegeladen vorwärtsdrängt, so rhythmisch, so tänzerisch sprüht wie der Schlusssatz von Beethovens Siebter Symphonie. Auch die anderen Sätze der »Siebten« werden vom tänzerischen Moment dominiert, selbst der getragene zweite Satz, der an eine Pavane, einen langsamen Schreittanz denken lässt. Die Betonung des Rhythmischen ließ Richard Wagner zu dem Schluss kommen, die »Siebte« sei die »Apotheose des Tanzes«. An Wagners Bezeichnung knüpft Raphaël Pichon mit seiner »imaginären Orchestersuite « an. In der französischen Oper des Hochbarocks durften vielfältige Tanznummern, auch »Divertissements« genannt, auf keinen Fall fehlen. Pichon, der 2019 beim Festival in Aix-en- Provence in einer Aufsehen erregenden szenischen Produktion Mozarts Requiem zum Tanzen gebracht hat, stellt die im Konzertsaal selten zu hörenden Tanzsätze aus Jean-Philippe Rameaus Opern zu einer Konzertsaalrarität zusammen.
Konzertdauer: ca. 1 ¾ Stunden
Valentino Vivace
Seit der „Discoteca Vivace Tour 2025“ bei Besucher:innen als Konzert-Highlight des Jahres gelistet: Valentino Vivace verwandelt Konzerte in Abgeh-Happenings. Der Schweizer weiß, wie man Disco macht – nämlich mit Live-Hula-Hooping, Choreos, Bühnenbild, Lichtinstallation und einer sagenhaften Performance, die das Publikum aus der Puste bringt. Für April ist nun die „Primavera Vivace Tour 2026“ bestätigt, die den Musiker und seine Band ausgiebig nach Deutschland und Österreich bringt.
