Archiv des Autors: Milena Velasquez

Tierpark Hellabrunn – Tageskarte

DIe Tageskarten können an einem Tag eurer Wahl im Zoo eingelöst werden.

Die Karten berechtigen zum Eintritt für
– Schüler/-innen bis 19 Jahre und Studenten/-innen und
– Inhaber/-innen eines gültigen München-Passes

Achtung: Für den Tierparkbesuch gilt die 2G-Regel – damit ist der Eintritt nur für Geimpfte und Genesene gestattet. Die zusätzliche Testpflicht entfällt.
Ein entsprechender Nachweis muss zusammen mit einem amtlichen Lichtbilddokument an beiden Eingängen vorgezeigt werden. Dies gilt ausnahmslos für Personen ab 14 Jahren.

Karten werden per Post zugeschickt!

Ausstellung: Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert

Hannah Arendt, die große deutsch-amerikanische Philosophin, erlebt derzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Als Prophetin der Freiheit, die dazu aufrief, die Meinungen anderer auszuhalten, sind ihre Fragestellungen und Themen von großer Aktualität. Mit der höchst erfolgreichen Ausstellung »Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert«, einer Übernahme aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin, setzt das Literaturhaus München seine Beschäftigung mit dem Demokratiebegriff fort.

Hannah Arendt prägte maßgeblich zwei für die Beschreibung des 20. Jahrhunderts zentrale Begriffe: »Totale Herrschaft« und »Banalität des Bösen«. Sie äußerte sich über Totalitarismus, Antisemitismus, die Lage von Flüchtlingen, den Eichmann-Prozess, die »Rassentrennung« in den USA, Studentenproteste und Feminismus. Nichts davon ist heute abgeschlossen.

Link zum Literaturhaus

Museum Ägyptische Kunst

Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst verfügt über eine der qualitätvollsten Sammlungen überhaupt und ist international ein gefragter Leihgeber. Viele der ausgestellten Objekte, vor allem im Bereich der Rundplastik, sind Kunstwerke von Weltrang.
Die Kompaktheit der Ausstellung ermöglicht es dem Besucher, in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen einen Überblick über 5000 Jahre Kunst und Kultur des alten Ägypten zu erhalten.

Derzeit gilt im Museum die 2G+ Regel (geimpft ODER genesen UND Schnelltest sowie FFP2 Maske)

PALMASOLA

Spanisch mit deutschen Übertiteln
Kokain ist die zweithäufigste illegale Droge in Europa. Handel und Konsum steigen europaweit stetig. 2021 wurden allein in Deutschland zwischen Januar und März 16 Tonnen Kokain sichergestellt, 2020 waren es insgesamt 10 Tonnen. Wer sich als Europäer*in als Drogenkurier verdingt, kann mit Glück an den unglaublichen Gewinnspannen im Handel mit dem weißen Gold teilhaben. Wer dabei in Bolivien von der Polizei aufgegriffen wird, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit in Palmasola, dem größten Gefängnis des Landes. Der Ort nimmt in der zynischen Rankingliste der „härtesten Knäste“ der Welt seit Jahren zuverlässig einen Spitzenplatz ein. Der bolivianische Staat stellt keine Zellen, sondern die Insassen müssen sich ihre Unterkünfte mieten, kaufen oder bauen, unter Umständen auch erkämpfen. Die Spannweite reicht von einfachen Pritschen bis zu komfortablen Unterkünften der Wohlhabenden und Bandenführer. Hier sitzen 70 Prozent der Häftlinge ohne Urteil ein. Viele warten seit Jahren vergeblich auf ein Gerichtsverfahren, doch ohne Geld gibt es auch kein Recht.

Palmasola erzählt von den Überlebenstrategien, Träumen und Albträumen der Häftlinge in der neoliberalen Versuchsanstalt und untersucht die Gesetzmäßigkeiten dieses „Staates im Staat“. Was sind Recht und Gerechtigkeit? Nach welchen Kriterien organisieren sich Gemeinschaften? Wie nehmen Kinder, die in diesem Gefängnis aufwachsen, die Welt wahr? Nach einer erfolgreichen Europapremiere in der Schweiz und der Einladung zum Schweizer Theatertreffen 2020 kommt die Produktion, die anhand aktueller Recherchen um den Einfluss von COVID-19 auf die Haftbedingungen erweitert worden ist, in die Münchner Kammerspiele.

An den Münchner Kammerspielen gelten die 2G+ Regelungen (inkl. FFP2-Maske am Platz)!

Ausstellung: Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert

Hannah Arendt, die große deutsch-amerikanische Philosophin, erlebt derzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Als Prophetin der Freiheit, die dazu aufrief, die Meinungen anderer auszuhalten, sind ihre Fragestellungen und Themen von großer Aktualität. Mit der höchst erfolgreichen Ausstellung »Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert«, einer Übernahme aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin, setzt das Literaturhaus München seine Beschäftigung mit dem Demokratiebegriff fort.

Hannah Arendt prägte maßgeblich zwei für die Beschreibung des 20. Jahrhunderts zentrale Begriffe: »Totale Herrschaft« und »Banalität des Bösen«. Sie äußerte sich über Totalitarismus, Antisemitismus, die Lage von Flüchtlingen, den Eichmann-Prozess, die »Rassentrennung« in den USA, Studentenproteste und Feminismus. Nichts davon ist heute abgeschlossen.

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Roman: Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

Wir warten alle darauf, gefunden zu werden …
Auch Anthony Peardew, der auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes aufsammelt. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Überrascht erkennt sie, welche Welt sich ihr in Anthonys Haus eröffnet.

Ein Roman über verlorene Dinge und zweite Chancen. Über einzelne Handschuhe, schönes Teegeschirr, begabte Nachbarinnen, unerwartete Freundschaften und zeitlose Liebe.

„Und so fing ich mit meiner Sammlung verlorener Dinge an. Vielleicht dachte ich, wenn ich jeden verlorenen Gegenstand rettete, den ich fand, würde jemand das Einzige auf der ganzen Welt retten, an dem mir wirklich etwas lag, und ich würde es eines Tages zurückbekommen, um mein gebrochenes Versprechen doch noch einzulösen.“ Anthony Peardew

Eugen Onegin

In St. Petersburg hat sich Eugen Onegin mit Müßiggang und exzessiven Ausschweifungen die Zeit vertrieben. Auf dem Land macht er Bekanntschaft mit dem Poeten Lenski, dessen Braut Olga und deren verträumter Schwester Tatjana, die sich zu dem weltgewandten Dandy hingezogen fühlt. Doch Onegin zeigt ihr die kalte Schulter, worüber er einen Streit mit Lenski vom Zaun bricht, auf dessen Höhepunkt ein todbringender Schuss fällt. Rastlose Jahre später versucht Onegin, Tatjana zurückzugewinnen. Aber die Verhältnisse haben sich inzwischen radikal verändert…

Dauer: 19.30 Uhr – 22.18 Uhr, eine Pause nach ca. 95 Minuten
Die Karten sind auf deinen Namen und KulturRaum hinterlegt und müssen bis spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse abgeholt werden.